Wenn Wissen und Eifer zur Falle werden
Man kann die Bibel auswendig kennen, jeden Gottesdienst besuchen und dennoch an der Hauptsache vorbeileben. Jan Philip Svetlik rührt in "Modernes Pharisäertum" an ein Tabu, das gerade die Treuesten unter den Gläubigen betrifft: Die Gefahr, eine perfekte religiöse Fassade zu pflegen, hinter der die lebendige Beziehung zu Christus erstarrt ist. Anhand eindrücklicher biblischer Profile zeigt der Autor, dass Pharisäertum kein historisches Problem ist, sondern eine aktuelle Herzenshaltung.
Von Paulus lernen: Der Tausch des Lebens
Der Apostel Paulus, einst Saulus von Tarsus, war der Inbegriff des religiösen Erfolgsmenschen. Tadelloser Lebenswandel, brennender Eifer, theologisch brillant ausgebildet. Doch in der Begegnung mit Jesus erkannte er, dass seine religiösen Trophäen in Wahrheit nur Ballast waren. Svetlik zeichnet diesen radikalen Identitätswechsel nach: "Was irgend mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust geachtet" (Philipper 3,7). Das Buch lädt Sie ein, Ihre eigene Identität nicht mehr aus Leistung oder Ansehen zu ziehen, sondern allein aus dem, was Sie in Christus sind.
Der Weg in die Freiheit
Auch Nikodemus, der "Lehrer Israels", musste erkennen, dass theologisches Fachwissen geistliche Blindheit nicht verhindert. "Modernes Pharisäertum" ist kein Buch, das verurteilt, sondern eines, das befreit. Es weist den Weg heraus aus dem frommen Schein, hinein in ehrliches Fragen und Wachsen in der Gnade. Es ist eine Einladung, die Maske abzulegen und von der Karriere im Gesetz zur Beziehung im Licht durchzudringen – hin zu dem, was in Zeit und Ewigkeit wirklich zählt.
"Von der Karriere im Gesetz zur Beziehung im Licht."
Aus dem Buch
Dieses Buch hilft Ihnen, religiöse Routinen zu hinterfragen und zur Frische des Anfangs zurückzufinden:
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Für engagierte Christen: Besonders wertvoll für Mitarbeiter und Leiter, die in der Gefahr stehen, den Dienst über den Herrn zu stellen.
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Biblische Diagnostik: Anhand von Paulus und Nikodemus lernen Sie, die feinen Unterschiede zwischen toter Tradition und lebendigem Glauben zu erkennen.
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Identität in Christus: Eine Hilfe, um den eigenen Wert nicht länger von geistlicher Leistung oder frommem Ansehen abhängig zu machen.
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Befreiende Botschaft: Statt neuer Gesetze finden Sie hier den Weg zurück zur Freude an der unverdienten Gnade Gottes.
Der Seelsorger:
Jan Philip Svetlik schreibt nicht als Richter, sondern als Begleiter, der den Leser behutsam zur Wahrheit führt.