Die Tragweite der Auferstehung
Steht der christliche Glaube auf historischem Fels oder auf dem Sand frommer Wünsche? Diese Frage ist für jeden Gläubigen von existenzieller Bedeutung. Der Apostel Paulus spitzt diese Thematik in seinem Brief an die Korinther zu: »Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsere Verkündigung nichtig, so ist auch euer Glaube nichtig« (1. Korinther 15,14). Ohne das leere Grab verliert das Evangelium seine Kraft und Gültigkeit. Josh McDowell widmet sich in diesem Werk der historischen Untersuchung dieses zentralen Ereignisses der Weltgeschichte.
Vom Skeptiker zum Zeugen
Der Autor schreibt nicht aus der Perspektive einer unhinterfragten Tradition. Als ehemaliger Agnostiker trat McDowell einst an, um das Christentum durch historische Forschung zu widerlegen. Doch die Fakten führten ihn zu einem anderen Ergebnis. In "Die Tatsache der Auferstehung" vollzieht er diese Beweisführung nach. Er begegnet dem Leser auf der Ebene des Verstandes und zeigt auf, dass biblischer Glaube und intellektuelle Redlichkeit keine Gegensätze sind.
Eine juristische Beweisaufnahme
McDowell bedient sich einer fast forensischen Methodik. Er untersucht die Umstände der Grablegung Jesu wie einen Indizienprozess. Dabei rückt er historische Details in den Fokus, die oft übersehen werden:
Das römische Siegel, das die Autorität des Weltreiches repräsentierte.
Die militärische Wache, deren Versagen mit dem Tod bestraft worden wäre.
Der tonnenschwere Stein, der das Grab verschloss.
Der Autor prüft gängige Gegenthesen – von der Idee, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen, bis hin zur Theorie eines bloßen Scheintods Jesu. Mit scharfer Logik und unter Einbeziehung historischer Quellen (wie Flavius Josephus) weist er nach, dass diese Erklärungsversuche an den Fakten scheitern.
Fundament für den Glauben und die Verteidigung
Besonders eindrücklich ist die Analyse des "psychologischen Beweises": Die radikale Veränderung der Jünger. Wie wurden aus verängstigten Männern, die ihren Meister verleugneten, kühne Apostel, die bereitwillig den Märtyrertod starben? McDowell legt dar, dass nur die Begegnung mit dem auferstandenen Herrn diese Transformation erklären kann.
Dieses Buch dient als wertvolles Werkzeug für jeden Christen, der bereit sein möchte, »jedermann Rede und Antwort zu stehen« (vgl. 1. Petrus 3,15). Es bietet keine leichte Unterhaltung, sondern feste Speise für den Verstand und eine tiefgehende Stärkung für das Herz. Es dokumentiert: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden.
"Die Auferstehung Jesu Christi ist eine der boshaftesten, gemeinsten und herzlosesten Täuschungen, die jemals den Menschen aufgedrängt wurden – oder sie ist die fantastischste Tatsache der Geschichte."
Josh McDowell
Dieses Buch liefert eine präzise, juristisch geschulte Beweisführung für das zentrale Ereignis des christlichen Glaubens:
-
Für Wahrheitssucher: Ideal für Studenten, Zweifler und alle, die den Glauben intellektuell prüfen wollen.
-
Historische Beweiskraft: Untersucht detailliert die Sicherheitsvorkehrungen am Grab (Siegel, Stein, Wache) und entkräftet gängige Betrugs-Theorien.
-
Biblische Logik: Zeigt auf, dass die psychologische Verwandlung der Jünger und das Schweigen der jüdischen Obrigkeit nur durch die Auferstehung erklärbar sind.
-
Praktische Zurüstung: Liefert klare Argumente für evangelistische Gespräche und stärkt das eigene Glaubensfundament.
Der Apologet:
Josh McDowell, ursprünglich ein überzeugter Agnostiker, wollte das Christentum widerlegen und wurde durch die Wucht der historischen Fakten überwältigt. Heute ist er einer der weltweit führenden Sprecher für christliche Apologetik.