Elberfelder Bibel 2003 Edition
CSV/CLVStandardausgabe, Kunstledereinband,
schwarz
Neubearbeitung der sog. "Elberfelder Übersetzung" mit dem Ziel,
weiterhin genaue, wortgetreue Übersetzung bei verständlicher Sprache zu
bieten.
Aus dem Vorwort: Die vorliegende Bibelausgabe geht zurück auf die
so genannte "Elberfelder Übersetzung", die erstmals in den Jahren 1855 bis 1871
erschien und mit dem Ziel erstellt wurde, unter Berücksichtigung der damals
vorhandenen wissenschaftlichen Ausgaben des hebräischen und griechischen
Grundtextes eine möglichst wortgetreue Übersetzung des Grundtextes zu bieten.
Durch Gottes Gnade kann jetzt eine Neubearbeitung dieser Übersetzung erscheinen.
Dazu wurden unter anderem die heutigen wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben des
Alten und Neuen Testaments herangezogen. Hier und da bestand die Möglichkeit,
die Genauigkeit der Übersetzung etwas zu verbessern. Auch sprachliche und
stilistische Glättungen wurden an vielen Stellen vorgenommen. Dabei war es
Wunsch und Ziel der Bearbeiter, dass diese Ausgabe der Heiligen Schrift
weiterhin dem Anspruch genügt, möglichst wortgetreu und doch verständlich zu
sein. Wie die ursprünglichen Übersetzer lehnen auch die jetzigen Bearbeiter alle
Ansätze der Bibelkritik ab, die die Inspiration und Autorität des Wortes Gottes
und seine innere Einheit in Frage stellen. Dem Gesamtzusammenhang der Heiligen
Schrift muss daher besonders Rechnung getragen werden, wenn der
Handschriftenbefund gelegentlich nicht eindeutig ist. Das bedeutet, dass die
Bearbeiter nicht kritiklos dem Text der wissenschaftlichen Grundtext-Ausgaben
folgen.
LeseprobeVerlag: Christl. Literaturverbreitung
Art.-Nr.: 255.056
ISBN: 3-89397-056-8
ISBN-13: 978-3-89397-056-8
Einband: Gebunden
Seiten / Format: 1340 S. , 13,0x18,5 cm
Gewicht: 553 g
Erscheinungsdatum: 3. Auflage, 11.03.2009
Der Text
Altes
Testament: Die vorliegende Überarbeitung fußt grundsätzlich auf dem sehr genau
überlieferten masoretischen Text der Biblia Hebraica. Nur in seltenen Fällen
wurden die Lesarten anderer hebräischer Handschriften oder alter Übersetzungen
vorgezogen, was jeweils in einer Fußnote vermerkt ist.
Neues
Testament: Vom Neuen Testament sind heute ungefähr 5300 Handschriften in
griechischer Sprache bekannt. Zur Zeit der Entstehung der "Elberfelder
Übersetzung" waren es vielleicht 1000, während die erste gedruckte Textausgabe
des griechischen Neuen Testaments von Erasmus von Rotterdam (1516) auf nur sechs
relativ jungen Handschriften beruhte. Der in der Folgezeit kaum veränderte Text
von Erasmus, der den Überset zungen der Reformationszeit (in Deutschland 1522
Martin Luther, in England 1611 der King James Version oder Authorised Version)
als Vorlage gedient hat, wurde im Jahr 1633 von dem Buchdrucker Elzevir erstmals
Textus Receptus (lat. für "angenommener" oder "anerkannter Text") genannt. Die
Mehrzahl aller heute bekannten griechischen Handschrif ten des Neuen Testaments
entspricht diesem Text. Die meisten der heute bekannten ca. 5300 griechischen
Handschrif ten des Neuen Testaments sind in den letzten 200 Jahren entdeckt und
ausgewertet worden, die ältesten davon, insbesondere die Papyri, erst in der
ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Gerade die ältesten Manuskripte enthalten an
manchen Stellen einen anderen Wortlaut als der Textus Receptus, und die
Textforschung bemüht sich, zu ermitteln, welches die ursprüngliche Lesart ist.
Das Ergebnis dieser Arbeit sind die wissenschaftlichen Textausgaben des
griechischen Neuen Testaments, deren bekannteste die von Nestle-Aland ist.
Unterschiede gibt es nur bei einem kleinen Bruchteil des gesamten Textes des
Neuen Testaments. Viele davon sind Abweichungen in Rechtschreibung oder
Grammatik, die in einer Übersetzung gar nicht ausgedrückt werden können. In den
anderen Fällen sind die Bearbeiter dieser Bibelausgabe nicht immer dem Text von
Nestle-Aland gefolgt, wo dieser vom Textus Receptus abweicht. Alle Stellen, die
nicht mit Nestle-Aland übereinstimmen, sondern dem Textus Receptus folgen, sind
entweder durch Winkel im Text gekennzeichnet oder durch Fußnoten vermerkt. Die
Ergebnisse der Textforschung bestätigen beim Neuen wie beim Alten Testament
durchweg in bewunderungswürdiger Weise die bewahrende Hand Gottes in der
schriftlichen Überlieferung Seines heiligen Wortes. Wir besitzen heute eine
genauere Kenntnis des Bibeltextes als je zuvor.